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Die Entstehung des Ortes

Haueda ist ein Dorf von etwa 400 Einwohnern unweit der Landesgrenze zwischen den Ländern Nordrhein-Westfalen und Hessen, an der Diemel gelegen. Es liegt etwa 8 km ostwärts von Warburg (Westf.) und 9 km nordwestlich von Hofgeismar. Seid einigen Jahren gehört Haueda als Stadtteil zur Stadt Liebenau.


Der Ortsname wird sehr unterschiedlich gedeutet. In der Vergangenheit schrieb man auch Howede, Howide, Howethe,Hawide, Hauwide, Hauwede, Hogede und ähnliche Abwandlungen. Einmal soll Haueda soviel wie Verhau, Gehau oder Umschlag heißen, nach einer anderen Erzählung bedeutet Hawide gleich Haupt-oder Flussmündung. Hier könnte die Mündung der Echel (oder auch Eggel genannt) in die Diemel in Haueda gemeint sein.


Die zeitlich genaue, erste Ansiedlung in Haueda wird wohl schwer zu bestimmen sein. Nach Jäger ist Haueda im 6. Jahrhundert entstanden. Die bei Jäger genannten Orte sollen damals aus 4-10 Höfen bestanden haben.


Um 800 n. Chr. wird Haueda, als weit westlich von Hofgeismar liegend, genannt. Die Fuldaer- und Corveyer Schenkungsregister nennen in ihren ältesten Urkunden in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts, als im Hessengau gelegen, die Orte Emmerke, Hümme, Zwergen, Haueda, Rösebeck, Körbecke, Dössel, Menne und Welda. Einige der Orte sind heute Wüstungen.